Bericht von der Stiftungsreise nach Sambia

Eine Teilnehmerin der Reise berichtet von ihren Eindrücken

Für mich war es sehr erstaunlich, dass die Möglichkeit des Schulbesuches einen so hohen Stellenwert für die Mädchen hat. Der Schulbesuch war das Größte, was die Mädchen sich wünschten und ein guter Beruf, mit Hilfe dessen man sich und seine Familie in der Zukunft ernähren und unterstützen kann.

Kaum vorstellbar war es für mich auch, dass die jungen Frauen und Mädchen keinen Zugang zu den internationalen Charts haben, dass nur die allerwenigsten Familien sich ein Radio leisten können und auch die Schule keinen Internet- Zugang hat. Ich habe gelernt, dass es hier in Sambia auf ganz andere, viel grundlegendere Dingen ankommt: Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsvorsorge, ein Gemüsegarten, der satt macht und gesund hält und eine gut ausgestattete Küche, ein sicherer und erschwinglicher Schulbesuch und spannende Lehrmaterialien.

Bewundert habe ich den Zusammenhalt in den Dörfern und den Familien und dass sich alle für das Ganze interessieren und einsetzen. Das afrikanische Sprichwort, dass es zur Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf braucht, hat sich für mich dort bewahrheitet. So finde ich es super, dass die Plan- Mitarbeitenden vor Ort das Geld der Patensponsoren nicht nur für das Schulgeld der Kinder einsetzen, sondern besonders für die stetige und langfristige Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen der Kinder des ganzen Dorfes.

Julia Zimmermann, 22 Jahre

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